Lions Club
Höchst Main-Taunus

HörScreening

In einer deutschlandweiten Aktion ergriff die Lions-Organisation die Initiative für eine flächendeckende Geburtshilfliche Stationen mit HörScreening Geräten auszustatten. Der Lions Club Höchst Main-Taunus nahme diesen Faden auf und setzte daraufhin ein eigenes Projekt mit der Kinderklinik Frankfurt-Höchst unter der Leitung von Prof. Dr. L. Schrod auf. In 2004 wurde hierzu das dazu notwendige Gerät aus unserem Club heraus finanziert.

Lebenslang gehörlos – dies muß nicht mehr sein

Ein kleiner Test verhindert es – wie funktioniert das Hörscreening?

98% aller Kinder in Deutschland werden in der Klinik geboren. Um fast alle Kinder zu erfassen, muß daher eine Messung auf den geburtshilflichen Stationen bei den Neugeborenen erfolgen. Bein HörScreening werden am 2. oder 3. Tag nach der Geburt die otoakustischen Emissionen gemessen. Dabei geht das kleine Untersuchungsgerät zum Kind und nicht umgekehrt. Die Messung ist schmerzfrei, harmlos und ohne Medikamente, dauert pro Ohr ein bis drei Minuten. Ein kleiner Plastikstöpsel wird auf die Messsonde aufgesetzt und dieser in den Gehörgang des Neugeborenen eingeführt; das Messgerät gibt Tonimpulse ab und misst automatisch die vom Innenohr ausgesandten Emissionen. Eine positive Messung schließt eine therapiebedürftige Schwerhörigkeit aus. Der kleine Test zeigt also an, ob ein normales Hörvermögen vorhanden ist. Die Kinder mit negativen Ergebnis (=Verdacht auf Taubheit) müssen bereits in den ersten Lebenswochen von Spezialisten (HNO-Arzt, Pädaudiologie, in der Uni-Klinik. Etc.) genauer untersucht werden.

Presseinformation Kinderklinik

Presseartikel Höchster Kreisblatt von 18.04.2004 HörScreening

Informationen Lions